Mittwoch, 11.12., 6. Std. im Gymnasium am Rosenberg. Eine Handvoll Schülerinnen macht sich nach Schulschluss aufgeregt auf den Weg in ein Klassenzimmer. „Hab ich noch Zeit, mein Buch zu holen?“, ruft eine der Sechstklässlerinnen geschäftig, eine andere drückt nervös ihren Glücksbringer an sich.

Gleich findet das Schulfinale des diesjährigen Vorlesewettbewerbs statt, in dem eine Schulsiegerin gekürt wird, die dann zur nächsten Wettbewerbsrunde auf Kreisebene eingeladen wird. In den letzten Wochen haben alle Sechstklässler des Gymnasiums am Rosenberg in ihrer Klasse aus einem Lieblingsbuch vorgelesen. Die Klassenkameraden und die Deutschlehrerinnen haben eifrig Bewertungsbögen ausgefüllt und in jeder der drei Parallelklassen gemeinsam einen Klassensieger bestimmt.

Leonie Brodbeck aus der 6a, Eva-Maria Widmann aus der 6b und Louisa Märländer aus der 6c treten in diesem Schuljahr als Klassensiegerinnen an.
Durften sie in der Klasse noch einen vorbereiteten Textausschnitt vorlesen, müssen sie jetzt zusätzlich einen unbekannten Text vortragen. Die Jury besteht aus den drei Deutschlehrerinnen der sechsten Klassen, das gespannte Publikum aus einer Handvoll Freundinnen, die sich jede Klassensiegerin mitbringen durfte.

Nach sechs Vorleserunden und einer gefühlt ewig langen Beratungszeit der Jury steht die Schulsiegerin fest: Louisa Märländer aus der 6c hat am schönsten vorgelesen, sie hat die Jury vor allem mit ihrer ausdrucksvollen Textgestaltung begeistert.
Gewonnen haben am Ende aber alle drei Mädchen: Die Schule spendiert den Klassensiegerinnen jeweils einen Buchgutschein, damit ihnen das Lesefutter so schnell nicht ausgeht.

gb