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    2. Fastensonntag

 

Steine gibt es viele in unserem Leben: Sie liegen uns im Weg und bringen uns zum Stolpern. Früher hat man Menschen gesteinigt, sie so lange mit Steinen beworfen, bis sie tot waren.

Steine können aber auch unser Herz erfreuen. So gibt es wunderschöne Edelsteine. Und der härteste Stein ist der Diamant, ein wunderschöner funkelnder Stein.

Der Stein, um den es heute geht, wurde vor das Grab Jesu gerollt, nachdem man ihn dort begraben hatte. Doch das mit einem Stein verschlossene Grab, war nicht das Ende der Lebensgeschichte Jesu: Jesus ist von den Toten auferstanden und der Stein wurde weggerollt. Der Stein hat 2 Seiten: Er markiert nicht nur das Ende des Lebens, sondern auch den Beginn eines neuen Lebens. Auch die „Steine“ in unserem Leben können Stolpersteine sein, die uns hindern, aber auch funkelnde Diamanten.

 

Basteln:

Sucht euch einen flachen Stein von ca. 10 cm Durchmesser und legt ihn auf die Erde in eurer Schale.

 

 

 

 

 

 1. Fastensonntag

 

Erde ist der Grundstoff unseres Lebens. Schon im 2. Kapitel der Bibel nimmt Gott etwas Ackerboden und formt daraus den Menschen. Damit wir aber frei leben können, haucht er uns seinen Geist ein.

Wenn wir sterben, wird unser Körper zu Erde. Wir kehren dahin zurück, woher wir kommen. Durch Gottes Geist sind wir mehr als Erde, wir sind sogar sein Ebenbild. Immer wieder kann man sich in seinem Leben bewusst machen, dass wir leben, weil Gott uns liebt.

 

 

Balsteln:

Füllt nun die Erde in die Blumenschale. Damit später etwas wachsen kann, streut ein wenig Asche auf die Erde und mischt sie unter. Falls ihr noch Asche vom Aschenkreuz übrig habt, könnt ihr diese benutzen. Wer keine Asche hat, kann in Dornhan in der Kirche sich noch ein Aschetütchen holen.

 

           Aschermittwoch

 

Heute beginnt die österliche Bußzeit oder Fastenzeit. Wir wollen uns in Kooperation mit der kath. Kirchengemeinde Dornhan an den kommenden Sonn- und Feiertagen mit wichtigen Stationen im Leben Jesu und dem Leben der Christen beschäftigen und dazu auch etwas basteln.

Heute beginnen wir mit der Asche. Die Asche für den Aschermittwoch stammt aus dem Osterfeuer im Frühling. Es sind die Reste der Palmzweige, die im Osterfeuer verbrannt werden.

Asche ist ein sehr guter Dünger; früher hat man die Stoppelfelder nach der Ernte verbrannt, damit die Asche den Boden düngen kann. Asche ist aber auch der Rest von Zerstörung, wenn Häuser oder Wälder verbrennen. Die Menschen in der Bibel haben sich mit Asche bestreut, wenn sie Buße tun wollte. Auch wir bestreuen uns heute mit Asche, wollen aber auch ihre Fähigkeit nutzen, zu düngen: Im Gottesdienst erhalten wir das Aschenkreuz, damit wir in unserem Leben das „verbrennen“ können, was uns von Jesus trennt, damit es ein guter Dünger für unsere Beziehung zu ihm werden kann.

Balsteln:

Ihr benötigt für den 1. Fastensonntag eine Blumenschale (ø 20-30 cm) und etwas Erde. Falls ihr noch Asche vom Aschenkreuz übrig habt, könnt ihr diese benutzen. Wer keine Asche hat, kann in Dornhan in der Kirche sich noch ein Aschetütchen holen.

 

Für alle, die noch gerne einen Familiengottesdienst zu Aschermittwoch mitfeiern wollen, hier der Link:

http://www.heiligkreuz-dornhan.de/

 

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